Science Based Targets Initiative Endress+Hauser unterstützt 1,5-Grad-Pfad im Klimaschutz

Von Endress+Hauser 2 min Lesedauer

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Endress+Hauser hat einen weiteren Meilenstein im Bereich der Nachhaltigkeit erreicht: Die Science Based Targets Initiative hat die Treibhausgas-Reduktionsziele der Firmengruppe bestätigt. Sowohl das mittelfristige Ziel für 2034 als auch das Netto-null-Ziel für 2050 stehen demnach im Einklang mit dem 1,5 Grad-Pfad des Pariser Klimaabkommens und entsprechen den derzeitigen Erkenntnissen der Wissenschaft.

Endress+Hauser hat sich im Rahmen der Science Based Targets Initiative zu netto-null Treibhausgasemissionen bis spätestens 2050 verpflichtet.(Bild:  Endress+Hauser)
Endress+Hauser hat sich im Rahmen der Science Based Targets Initiative zu netto-null Treibhausgasemissionen bis spätestens 2050 verpflichtet.
(Bild: Endress+Hauser)

Die Science Based Targets Initiative (SBTi) bietet einen Rahmen und Leitlinien, um sicherzustellen, dass die Emissionsreduktionsziele von Unternehmen dem neuesten Stand der Wissenschaft entsprechen. Endress+Hauser hat sich verpflichtet, bis 2050 netto-null Treibhausgas-Emissionen zu erreichen. Damit unterstützt die Firmengruppe das Bestreben des Pariser Übereinkommens, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.

«Nur mit Klima- und Umweltschutz wird auch in Zukunft lebenswertes Leben auf der Erde möglich sein», sagt Dr. Peter Selders, CEO der Endress+Hauser Gruppe. «Nachhaltigkeit ist deshalb kein Ideal, sondern eine Notwendigkeit, die wir wirtschaftlich tragfähig gestalten müssen. Das gilt für unsere Kunden und für uns. Wir können mit unseren Produkten die nachhaltige Transformation der verfahrenstechnischen Industrie unterstützen. Natürlich müssen wir auch selbst nachhaltiger werden – und das tun wir.»

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Firmengruppe setzt sich ehrgeizige Ziele

Die SBTi hat jetzt die Reduktionsziele von Endress+Hauser validiert. Diese umfassen den absoluten Ausstoss an Treibhausgasen (THG) im Unternehmen durch Energieverbrauch (Scope 1) und zugekaufte Energie (Scope 2) ebenso wie in den vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten (Scope 3). Gegenüber dem Basisjahr 2023 muss die Firmengruppe bis 2050 ihre Emissionen um 90 Prozent reduzieren; maximal 10 Prozent dürfen gemäss den Vorgaben der SBTi über dauerhafte Kohlenstoffentfernung und -speicherung ausgeglichen werden.

Als mittelfristiges Ziel hat sich Endress+Hauser dazu verpflichtet, die absoluten THG-Emissionen in Scope 1 und 2 bis 2034 um 80 Prozent zu verringern, wiederum im Vergleich mit 2023. Die Scope-3-Emissionen sollen im selben Zeitraum um 35 Prozent sinken. «Diese Ziele sind ambitioniert, aber wir sind gut aufgestellt», sagt Julia Schempp, Corporate Sustainability Officer der Firmengruppe. «Wir haben bereits Handlungsfelder identifiziert sowie eine Nachhaltigkeitsstrategie für unser Portfolio entwickelt.»

Bündel an Massnahmen zur Emissionsreduktion

Im eigenen Einflussbereich möchte Endress+Hauser den Anteil erneuerbarer Energien steigern, zusätzliche Effizienzmassnahmen treffen sowie die Elektromobilität ausbauen. Damit die Gruppenfirmen sehen, wo sie auf ihrem Pfad zum Zwischenziel 2034 stehen, wurde ein CO2-Dashboard eingerichtet. Es zeigt beispielsweise an, welche Emissionen durch Brennstoffeinsatz und den externen Bezug von Strom und Wärme entstehen und wie hoch der Anteil regenerativer Energien ist.

Endress+Hauser hat auch ein ganzes Bündel von Massnahmen ergriffen, um die Emissionen in den vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten zu reduzieren. Dieser Scope 3 macht mit 97 Prozent fast den gesamten Treibhausgasfussabdruck der Firmengruppe aus. «Das resultiert aus dem Einkauf von Stahl und Aluminium, die wir in unseren Geräten verbauen, sowie der langen Nutzungsdauer unserer Messtechnik», erläutert Julia Schempp. Die Firmengruppe will hier im Einkauf und beim Produktdesign ansetzen.

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