HLK Hurra, die Gäste kommen!

Redakteur: Andreas Leu

Intelligent automatisiert: Wie Ferienwohnungen und Hotels ihre Heizung und ihre Klimaanlage smart steuern können.Hinter Hoteliers und Besitzern von Ferienwohnungen liegen harte Wochen: Wegen Corona konnten sie keine Gäste aufnehmen. Aber ihre Mietobjekte mussten sie trotzdem beheizen und mit den steigenden Temperaturen auch kühlen.

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(Bild: Conrad)

Gerade wenn man viele Objekte verwaltet und alles selbst regulieren muss, war das keine leichte Aufgabe. Ganz zu schweigen von der Zeit und den Kosten, die das manuelle Einstellen verursacht. Eine gute Lösung für Vermieter und Gäste gleichermassen: die automatisierte Heizungssteuerung von Conrad Connect, ­einer Tochter von Conrad Electronic. Sie sorgt automatisch für ein perfektes Wohlfühlklima für Gäste und senkt die Heizkosten von Vermietern um bis zu 30 Prozent.

Digital steuern — ganz ohne Knopfdruck

Klar ist: Wer in seiner Ferienwohnung ankommt, wünscht, dort angenehme Temperaturen anzutreffen. Umgekehrt brauchen Heizung und Klimaanlage aber nicht auf Hochtouren zu laufen, wenn das Mietobjekt leer steht. Die Heizung ganz auszuschalten oder die Gebäude bei über 30 Grad nicht zu kühlen, ist allerdings nicht nur unwirtschaftlich, sondern schadet auch den Objekten. Für den Vermieter hiess das bislang: Er selbst oder die Mitarbeiter müssen alle Gebäude anfahren und die Thermostate von Hand in den gewünschten Betriebsmodus setzen. Beides kostet Zeit und damit Geld. Wie clever wäre es also, wenn man die Temperatur digital steuern könnte — ganz ohne Blick auf den Buchungskalender?

Handelsübliche Technik trifft digitalen Kalender

Mithilfe der IoT-Plattform Conrad Connect können Vermieter die Heizungs- und Klimaanlagen ihrer Immobilie mit handelsüblicher Technik smart steuern. Hierfür stehen ihnen beispielsweise smarte Thermostate von Herstellern wie Devolo, Gigaset, Homematic IP, Honeywell, Innogy, Netatmo und Tado zur Verfügung, die alle auf der Conrad-Sourcing-Plattform unter conrad.de erhältlich sind. Diese smarten Geräte können Vermieter dann auf der Conrad-­Connect-Plattform verknüpfen, die Geräte in einfachen Projekten miteinander verbinden und Automationsregeln erstellen.

Und so geht’s: Die Steuersoftware der Geräte wird über den ebenfalls mit Conrad Connect vernetzbaren Google-­Kalender und dem Buchungssystem oder einem CRM wie Salesforce verknüpft. Anhand der Belegungsdaten ist die intelligente Klimatechnik dann in der Lage, die ­Ferienwohnung vollautomatisch zu temperieren: Steht die Immobilie leer, aktiviert die Software einen Abwesenheitsmodus und schliesst die Heizkörperventile oder drosselt die Klimaanlage. Kurz bevor dann die nächsten Mieter eintreffen, sorgen die Steueralgorithmen dafür, dass die Technik die Wohnung oder das Haus wieder auf Wohlfühltemperatur kühlt oder heizt.

Weitere Sensoren und Automatisierungen hinzufügen

Auch Geräte verschiedener Hersteller gemeinsam zu steuern, ist mit Conrad Connect problemlos möglich. Die Plattform hat Geräte, Services und Apps von über 100 Herstellern und Marken zur Auswahl. Vermieter können ihre Geräte individuell kombinieren und zu Projekten verbinden oder vorhandene Conrad-Connect-­Projektvorlagen für die Heizungssteuerung nutzen.

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