Führungswechsel Institut für Energie- und Mobilitätsforschung der BFH unter neuer Leitung

Quelle: Pressemitteilung

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Raphael Murri übernimmt ab September 2022 die Leitung des Instituts für Energie- und Mobilitätsforschung IEM der Berner Fachhochschule BFH. Die Forschung des IEM fokussiert sich auf die technischen Herausforderungen einer nachhaltigen Energieversorgung und Mobilität der Zukunft. Murri leitete zuvor den Bereich passive Sicherheit am Dynamic Test Center DTC in Vauffelin.

(Bild: BFH)

Die Forschung des IEM sucht Lösungen für die aktuellen Herausforderungen in der Dekarbonisierung in den Bereichen Energie und Mobilität. Schwerpunkte setzt das Institut auf elektrische Energiespeicher und Wandler, auf die Energieversorgung und -verteilung sowie auf energieeffiziente Mobilität. Damit neuartige technische Lösungen für die Industrie entstehen können, arbeiten die Labore eng zusammen. Murri, der selbst seit 1994 in der Fahrzeugsicherheit tätig ist, übernimmt das Institut von Peter Affolter, der sich auf die Leitung des Fachbereichs Automobil- und Fahrzeugtechnik und Forschungsprojekte im Bereich fahrerloses Fahren konzentriert.

Nachhaltigkeit im Fokus

Die Energie- und Mobilitätsforschung ist ein wichtiger Schwerpunkt der Berner Fachhochschule BFH, der durch die neue Leitung des Instituts weiter gestärkt wird. Raphael Murri hat bereits vor zwei Jahren an die BFH gewechselt und ist seither als Professor für Fahrzeugmechanik und -sicherheit sowie als Leiter des gleichnamigen Labors tätig. Raoul Waldburger, Direktor des Departements Technik und Informatik, freut sich über die Neubesetzung der Institutsleitung: «Mit Raphael Murri konnten wir einen Institutsleiter gewinnen, der durch seine Tätigkeit beim Dynamic Test Center schon lange eng mit uns zusammenarbeitet und im Bereich Mobilität und Sicherheit bestens vernetzt ist. Ich bin überzeugt, dass die wichtigen Forschungsarbeiten im Bereich Energie und Mobilität so optimal weiterverfolgt und vertieft werden können.»

Zirkuläre Geschäftsmodelle, nicht-motorische Feinstäube und sichere Schlafsitze

«Wir arbeiten an vielen aktuellen Herausforderungen der Gesellschaft. Mein Ziel ist es, das Institut so weiterzuführen, dass die Forschenden weiterhin Beiträge leisten können zu zukünftigen Fragestellungen» so Raphael Murri. Zu den aktuellen Projekten in der Forschung & Entwicklung gehört die Innosuisse Flagship-Initiative CircuBAT, bei der das Institut eng mit dem BFH-Zentrum Energiespeicherung zusammenarbeitet. Die Initiative zielt darauf ab, ein zirkuläres Geschäftsmodell für Lithium-Ionen-Batterien zu entwickeln. Das Institut beschäftigt sich auch mit nicht-motorischen Feinstäuben, einem Themenfeld, das noch nicht vollständig erforscht ist und an Bedeutung gewinnt. Raphael Murri selbst arbeitet an der Entwicklung von Schlafsitzen in Bussen, welche auch im Liegen den nötigen Insassenschutz bieten. Mit autonom fahrenden Fahrzeugen wird auch dieser Bereich in Zukunft an Bedeutung gewinnen.

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