Durchblick im Drehgeber-Dschungel

Praktische Tipps für die richtige Auswahl von Encodern

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Encoder-Pioniere wie Baumer haben magnetischen Drehgebern zu einer beachtlichen Präzision verholfen – dank eines optimierten Zusammenspiels aller Schlüsselkomponenten und dank innovativer Software-Algorithmen, die auf Basis einer grossen Applikationserfahrung entwickelt wurden. Die von der heutigen Baumer EAM-Serie mit Diametralmagnet erreichte Genauigkeit von 0,15° (500 Winkelsekunden) ist etwa 10-fach höher als die ihrer Vorgänger aus den 2000er Jahren. Dennoch: Der Graben zu den optischen Drehgebern ist trotz dieses beachtlichen Entwicklungssprungs immer noch breit. Die optischen Encoder wie der inkrementale EIL580 und der absolute EAL580 von Baumer sind mit einer typischen Genauigkeit von 0,015° (50 Winkelsekunden) immer noch etwa 10-fach genauer als die präzisesten EAM-Drehgeber.

Bei Encodern mit Ringmagnet hängt die erreichbare Genauigkeit und Auflösung von dem in der Applikation möglichen Ringdurchmesser ab. Bei einem grösserem Ringdurchmesser lassen sich auf dem Umfang mehr Magnetpole unterbringen. Dies ermöglicht eine Erhöhung der Grundauflösung des Ring-Encoders, und bei entsprechender Magnetgüte auch eine erhöhte Genauigkeit.

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Optische Drehgeber: für höchste Präzision und Dynamik

Wo höchste Präzision und Dynamik gefragt sind, führt an optischen Drehgebern kein Weg vorbei. Denken wir an einen industriellen Flachbettdrucker: Für ein gleichmässiges, schlierenfreies Druckbild sind hochgenaue Positionswerte unabdingbar, denn jeder Fehler in der Messkette verschlechtert das Ergebnis und führt schnell zu nicht verwertbaren Fehldrucken. Kurz gesagt entspricht die erreichbare Druckqualität direkt der Genauigkeit der Ausgangssignale des Drehgebers. Eigengelagerte optische Inkremental-Drehgeber wie der EIL580 von Baumer gewährleisten unter allen Bedingungen, unabhängig vom Vorschub ein stets konstant präzises Druckbild, wie es mit magnetischen Encodern nicht möglich wäre.

Auch der Bereich Verpackungstechnik stellt teilweise höchste Anforderungen an die Genauigkeit von Drehgebern, beispielsweise in Getränke-Abfüllanlagen, bei denen die Öffnungen der Flaschen in einem Abfüllkarussell gegenüber den Abfülllanzen synchronisiert werden müssen. Positionsfehler sind nicht tolerierbar, da sie leicht zur Kollision bewegter Teile, beispielsweise der Einfülllanzen mit den Flaschen führen. Hier sind optische Drehgeber mit ihrer unübertroffenen Präzision die beste Wahl.

Schon diese zwei Beispiele zeigen: Optische präzise Drehgeber sind eine Klasse für sich. Damit die Möglichkeiten optischer Drehgeber ebenso ausgereizt werden wie die der magnetischen Encoder, investiert Baumer konsequent in die Weiterentwicklung beider Technologien.

Optische Drehgeber: Feuchtigkeit und und robuste Umgebung sind schwierig

Bauartbedingt hat das optische Messprinzip folgende Begrenzungen:

  • Lagerlose Bauform und Hochintegration nur in geschützter, staubfreier Umgebung
  • Leicht erhöhte Empfindlichkeit der optischen Komponenten gegenüber Schocks und Vibrationen
  • Hermetische Kapselung gegenüber Feuchtigkeit schwer möglich

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