Lasersensoren Qualitätssicherung im Lasertaster integriert

Redakteur: Andreas Leu

Optische Laserabstandssensoren sind ideal geeignet, um die Anwesenheit von Teilen auch über lange Tastweiten sicher zu detektieren.

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(Bild: IFM)

Die Sensoren der Baureihe OGD basieren auf dem Prinzip der Lichtlaufzeitmessung. Dabei wird die Phasenverschiebung zwischen ausgestrahltem und reflektiertem Licht gemessen und darüber die Laufzeit des Lichtes und so die Distanz zum Objekt berechnet. Damit lässt sich auch unter schwierigen Bedingungen die Anwesenheit eines Objekts sicher detektieren. Störlichtquellen, reflektierende oder verschmutzte Oberflächen sowie dunkle Objekte stellen kein Problem dar. Die Abstandsmessung ist sehr präzise und eignet sich daher ideal für die Anwesenheitskontrolle in verschiedensten Anwendungen – etwa in der Fertigung oder in Logistikanlagen. Mit dem neuesten Modell der Baureihe – dem OGD Reflectivity – erweitert ifm das Spektrum der möglichen Anwendungen noch weiter. Der Sensor erfasst neben dem Abstand zum Objekt auch das Reflexionsverhalten. Dieses variiert je nach Farbe und Oberflächenbeschaffenheit. Damit lässt sich sehr einfach eine Qualitätskontrolle implementieren. Ein typisches Beispiel ist die Unterscheidung von verschiedenfarbigen Getränkekisten oder die Anwesenheitskontrolle von Verpackungen in der Logistik. Mit der neuen Funktionalität kann jetzt einfach festgestellt werden, ob beispielsweise ein Klebestreifen auf einem Versandpaket vorhanden ist. Weicht der Reflexionsgrenzwert des erfassten Objekts vom vorab definierten Wert ab, gibt der Sensor ein Schaltsignal aus, welches dann zum Aussortieren des betroffenen Objekts verwendet werden kann. Die Tastweite des OGD Reflectivity beträgt 1,5 m – damit kann der Einbau sehr flexibel vorgenommen werden.

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