Massgeschneiderte Stromversorgungen Für den harten Einsatz im Bahnbetrieb

Redakteur: Andreas Leu

Eine punktgenau auf die Bedürfnisse der Anwendung entwickelte Stromversorgung bringt unter dem Strich Vorteile gegenüber einem Standard-Gerät. Das gilt auch im fordernden Betrieb in Schienenfahrzeugen.

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(Bild: Inpotron)

Eisen- und Strassenbahnen sind ein hartes Pflaster für die eingesetzte Elektronik. Steuer- und Signalgeräte in Triebfahrzeugen und Waggons sind härtesten Belastungen ausgesetzt – heftige Stösse und Vibrationen, krasse Temperaturschwankungen, massive Transienten auf Versorgungs- und Signalleitungen. Dazu kommt je nach Jahreszeit auch eine hohe und stark schwankende Luftfeuchtigkeit sowie die Einwirkungen von Streusalz, Ölnebel und ähnlichen Chemikalien. Von alldem dürfen sich die elektronischen Geräte in keiner Weise beeinflussen lassen; sie müssen ihren Dienst über viele Jahre hinweg störungsfrei verrichten – schliesslich hängt nicht selten von ihnen die Sicherheit von Passagieren, Aussenstehenden und Fracht ab. Geregelt sind diese Anforderungen im Standard EN 50155, der deswegen auch weithin als „die“ Bahnnorm gilt. Dieser Standard beschreibt Bahnanwendungen und ist bei elektronischen Einrichtungen auf Bahnfahrzeugen anzuwenden. Die Norm beschreibt im Wesentlichen die Betriebsbedingungen in Bezug auf Umwelt, Elektrik und EMV-Verhalten für solche Anlagen.

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