Neue Produktionshalle Wago investiert in den Standort Schweiz

Von Wago 2 min Lesedauer

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Am 5. Mai 2026 hat Wago Contact SA seine neue Produktionshalle in Domdidier feierlich eröffnet. Der Neubau soll moderne Fertigungsprozesse ermöglichen, die Energieeffizienz steigern und Raum für weiteres Wachstum schaffen.

Verbindendes Element zwischen bestehender und zukünftiger Produktion ist eine Passerelle. Sie schlägt sinnbildlich Brücken, wie es im zweisprachigen Kanton Freiburg seit jeher gepflegt wird.(Bild:  Wago)
Verbindendes Element zwischen bestehender und zukünftiger Produktion ist eine Passerelle. Sie schlägt sinnbildlich Brücken, wie es im zweisprachigen Kanton Freiburg seit jeher gepflegt wird.
(Bild: Wago)

Wago investiert weiter in seinen Schweizer Produktionsstandort Domdidier. Mit einer neuen Produktionshalle schafft das Unternehmen zusätzliche Kapazitäten und richtet seine Fertigung stärker auf zukünftige Anforderungen aus. Der Erweiterungsbau ist Teil einer langfristigen Strategie, mit welcher der Standort im internationalen Produktionsverbund der Wago-Gruppe weiter gestärkt werden soll. Zur feierlichen Eröffnung am 5. Mai 2026 waren alle Wago-Mitarbeiter sowie Vertreter aus Politik, Unternehmen und Presse eingeladen.

Die neue Halle steht in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Werk. Das gibt Wago die Möglichkeit, zentrale Produktionsprozesse neu zu organisieren und gleichzeitig Raum für zusätzliche Produkte zu schaffen. Damit reagiert das Unternehmen auf steigende Anforderungen an Flexibilität, Effizienz und Energieverbrauch in der industriellen Fertigung.

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Mehr Platz für moderne Produktion

Ein zentrales Element der Erweiterung ist die Verlagerung der Kunststoffspritzerei in den Neubau. Die bisherige Produktionsfläche stösst aufgrund der begrenzten Deckenhöhe an technische Grenzen, da sich dort grössere und leistungsfähigere Maschinen nicht installieren lassen.

Im neuen Gebäude entstehen dagegen Voraussetzungen für einen modernen Maschinenpark. Zum Start der Produktion wird zunächst nur ein Teil der insgesamt rund 11 000 Quadratmeter Produktionsfläche genutzt. Weitere Maschinen sollen schrittweise installiert werden, entsprechend der zukünftigen Entwicklung des Standorts. 70 neue Spritzgussmaschinen sind geplant.

Schrittweise Erweiterung geplant

Die frei werdenden Flächen im bestehenden Gebäude sollen künftig für zusätzliche Produkte aus unterschiedlichen Marktsegmenten genutzt werden. Damit verfolgt Wago das Ziel, die Produktion breiter aufzustellen und die Abhängigkeit von einzelnen Märkten zu reduzieren.

Auch personell wird der Ausbau Auswirkungen haben. Neue Maschinen und zusätzliche Produktionskapazitäten erfordern qualifizierte Mitarbeiter. Das Unternehmen hat deshalb bereits vor einiger Zeit reagiert und die Zahl der Ausbildungsplätze erhöht. Ein Teil der Lernenden wird seine Ausbildung genau zu dem Zeitpunkt abschliessen, an dem die neue Produktionshalle ihren Betrieb aufnimmt. Auch war einer der Lernenden Teil der Eröffnungszeremonie und hatte seine Hand mit am Basser bei der feierlichen Eröffnung.

Fokus auf Energieeffizienz

Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Energieeffizienz. Auf dem Dach des Gebäudes ist eine Photovoltaikanlage mit einer Fläche von 3500 Quadratmetern installiert. Zusätzlich kommen energieeffiziente Maschinen zum Einsatz.

Neben der eigentlichen Produktion wird auch die Infrastruktur optimiert. Dazu zählen unter anderem Systeme zur Erzeugung von Kühlwasser und Druckluft. Zudem ist geplant, die bei der Produktion entstehende Abwärme künftig stärker zu nutzen.

Bereits bei der Planung des Gebäudes setzte Wago auf digitale Methoden. Der komplette Bau wurde mit Building Information Modeling (BIM) geplant. Dieses Verfahren erlaubt es, technische Anforderungen frühzeitig zu koordinieren und mögliche Konflikte zwischen Infrastruktur und Produktionsanlagen bereits in der Planungsphase zu erkennen. Darüber hinaus schafft BIM die Grundlage für einen erleichterten Betrieb und trägt so langfristig zu einer Reduktion der Unterhalts- und Wartungskosten bei.

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