Computertechnik Kompakter 1,6T-Ethernet-PHY für Cloud-Rechenzentren, 5G und KI

Redakteur: Andreas Leu

META-DX2L von Microchip sorgt in Routern, Switches und Linecards für die doppelte Bandbreite durch den Übergang auf 112G-PAM4-Schnittstellen.

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(Bild: Microchip)

Routers, Switches und Linecards benötigen eine höhere Bandbreite, Portdichte und bis zu 800-Gigabit-Ethernet- (GbE-)Anbindung, um den durch 5G, Cloud-Dienste und Anwendungen mit künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen (ML) zunehmenden Datenverkehr in Rechenzentren abzuwickeln. Um die höhere Bandbreite bereitzustellen, müssen diese Designs die Herausforderungen in Bezug auf die Signalintegrität bewältigen, die mit dem Übergang auf 112G-(GBit/s-)PAM4-Serializer/Deserializer (SerDes) verbunden sind. Diese sind erforderlich, um neueste Glasfaserverbindungen, System-Back­planes und Paketprozessoren zu unterstützen. Diese Herausforderungen lassen sich jetzt mit der kompakten, stromsparenden 1,6T-(TBit/s-)PHY (Physical Layer) von Microchip, dem PM6200 META-DX2L, bewältigen. Der Baustein verringert den Stromverbrauch pro Port um 35% – verglichen zum 56G-PAM4-Vorgänger META-DX1, der branchenweit ersten PHY im TBit-Bereich. Mit seiner hochdichten 1,6T-Bandbreite, platzsparenden Stellfläche, 112G-PAM4-SerDes-Technik und Ethernet-Raten von 1 bis 800 GbE ist der Ethernet-PHY META-DX2L ein industrietauglicher Baustein, der Datenanbindungsvielfalt bietet, um die Wiederverwendung von Designs über Anwendungen hinweg zu maximieren, die von einem Retimer, einer Gearbox oder Reverse Gearbox bis hin zu einem Hitless-2:1-Multi­plexer (Mux) reichen. Konfigurierbare Crosspoint- und Gearbox-Funktionen nutzen die I/O-Bandbreite eines Switch-ICs voll aus, um die flexiblen Verbindungen zu ermöglichen, die für Multi-Rate-Karten erforderlich sind, die verschiedene steckbare Optiken unterstützen. Die stromsparenden PAM4-SerDes des PHY unterstützen kommende Infrastrukturschnittstellen für Cloud-Rechenzentren, KI/ML-Rechencluster, 5G und die Telekommunikations-Infrastruktur – sei es über weitreichende Direct-Attach-Kupferkabel (DAC), Backplanes oder Verbindungen zu steckbaren Glasfaser-Optiken.

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