Das Partnerland für der Hannover Messe 2027 steht fest. Vom 5. bis zum 9. April 2027 wird Spanien als Partner der Weltleitmesse für die produzierende Industrie im Rampenlicht stehen. Spanien treibt einen Transformations- und Reindustrialisierungsprozess mit dem Ziel voran, zu einem breiteren Wandel in Europa beizutragen.
Thomas Jarzombek, Parlamentarischem Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung; Marco Siebert, Director International Relations der Hannover Messe; Jordi García Brustenga, Staatssekretär für Industrie im spanischen Ministerium für Industrie und Tourismus; Núria Aymerich Rocavert, Sonderbeauftragte im spanischen Ministerium für Industrie und Tourismus
(Bild: Hannover Messe)
Im spanischen Verband der Wirtschaftsorganisationen (CEOE) in Madrid unterzeichneten Jordi García Brustenga, Staatssekretär für Industrie im spanischen Ministerium für Industrie und Tourismus, und Marco Siebert, Director International Relations der Hannover Messe, das Memorandum of Understanding. «Spanien und Deutschland verbindet eine starke industrielle Beziehung, die auf Vertrauen und einer gemeinsamen Vision für die wirtschaftliche Zukunft Europas basiert. Die Teilnahme Spaniens als Partnerland auf der Hannover Messe 2027 spiegelt die Stärke unseres Wirtschaftsgefüges sowie unser Engagement für eine nachhaltigere, technologisch fortschrittlichere, digitalere und wettbewerbsfähigere Industrie wider. Für Spanien ist es eine Ehre, diese strategische Zusammenarbeit zu stärken und das industrielle Wachstum in Europa gemeinsam weiter voranzutreiben», erklärt Brustenga
Spanien ist ideales Partnerland
«Spanien ist das ideale Partnerland der Hannover Messe 2027 – nicht nur wegen seiner führenden Rolle in Zukunftstechnologien wie Elektromobilität und grünem Wasserstoff, sondern auch aufgrund seines konsequenten Kurses hin zu einer digitalen und nachhaltigen Industrie», sagt Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Messe AG. «In Zeiten globaler Umbrüche gewinnt die enge Zusammenarbeit mit Spanien strategisch an Bedeutung. Diese Kombination macht Spanien zu einem zentralen Partner für Deutschland, Europa und der Weltgemeinschaft auf dem Weg zu einer nachhaltigen, digitalisierten und wettbewerbsfähigen Industrie.»
Das spanische Ministerium für Industrie und Tourismus treibt einen umfassenden Transformations- und Reindustrialisierungsprozess voran, der im ganzen Land bereits konkrete Ergebnisse hervorbringt. Ziel ist es, zu einem breiteren Wandel in Europa beizutragen – mit Deutschland als zentralem Motor der Region und starkem Partner. Spanien fördert den Aufbau vernetzter Industriezentren, die Entwicklung einer neuen Wertschöpfungskette für Elektrofahrzeuge, auch gestützt durch bedeutende ausländische Investitionen, sowie die Umsetzung strategischer Projekte im Einklang mit den Zielen der Energiewende und der Dekarbonisierung.
Bis heute wurden im Rahmen nationaler Programme zur Förderung von Modernisierung und Nachhaltigkeit über 3,5 Milliarden Euro bereitgestellt. Von diesen Mitteln haben bereits nahezu 900 Unternehmen – viele davon kleine und mittlere Betriebe – profitiert. Gleichzeitig treibt Spanien eine umfassende Verbesserung des regulatorischen Rahmens voran, um Rechtssicherheit sowie ein investitions- und innovationsfreundliches Umfeld zu schaffen. Das spanische Gesetz über Industrie und strategische Autonomie legt dabei die Grundlage für eine neue Phase der Reindustrialisierung – mit Fokus auf Digitalisierung, Stärkung industrieller Kapazitäten und einer effizienteren Nutzung erneuerbarer Energien.
Deutschland zählt zu Spaniens wichtigsten Handels- und Investitionspartnern. Spanien liefert vor allem Agrarprodukte, Fahrzeuge und Maschinen, während Deutschland Maschinen, Chemie- und Industriegüter exportiert. Darüber hinaus bestehen starke touristische und arbeitsmarktbezogene Verbindungen, die beide Volkswirtschaften nachhaltig stärken.
Die Hannover Messe ist die Weltleitmesse für die produzierende Industrie. Dort versammeln sich mehr als 4 000 ausstellende Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft, um Lösungen für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Produktion zu präsentieren. Die Hauptausstellungsbereiche sind Automatisierung & Digitalisierung, Energie & Industrieinfrastruktur sowie Forschung & Technologietransfer. Das Thema Künstliche Intelligenz zieht sich wie ein roter Faden durch alle Ausstellungsbereiche. Ein vielseitiges Konferenzprogramm ergänzt die Messe. Die nächste Ausgabe läuft vom 20. bis zum 24. April 2026 in Hannover. Brasilien ist Partnerland.
Stand: 08.12.2025
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