Digitalisierung hilft, wettbewerbsfähig zu bleiben Energiesicherheit ohne Standortverlagerung

Quelle: Schneider Electric 2 min Lesedauer

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Der DIHK-Energiewendebarometer 2024 alarmiert Wirtschaft und Politik: Zahlreiche Unternehmen in Deutschland hegen Abwanderungspläne. Barbara Frei von Schneider Electric ist überzeugt, dass Energiesicherheit auch ohne Offshoring möglich ist.

Dr. Barbara Frei, Executive Vice President Industrial Automation, Schneider Electric: «Durch die Vorteile der Digitalisierung können Hersteller ihre Betriebskosten steuern und wettbewerbsfähig bleiben.»(Bild:  Schneider Electric)
Dr. Barbara Frei, Executive Vice President Industrial Automation, Schneider Electric: «Durch die Vorteile der Digitalisierung können Hersteller ihre Betriebskosten steuern und wettbewerbsfähig bleiben.»
(Bild: Schneider Electric)

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hat am 1. August 2024 die Ergebnisse des Energiewende-Barometers 2024 vorgestellt. Die Umfrage unter 3283 Unternehmen ergab, dass vier von zehn deutschen Industrieunternehmen erwägen, ihre Produktion am Standort Deutschland aufgrund der Energiesituation einzuschränken oder ins Ausland zu verlagern und zieht das Fazit: «Demnach verfestigt sich vor allem der Abwanderungstrend bei den Industrieunternehmen: Aktuell erwägen vier von zehn Industriebetrieben, ihre Produktion am Standort Deutschland wegen der Energiesituation einzuschränken oder ins Ausland zu verlagern. Bei den Industrieunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern denken inzwischen sogar mehr als die Hälfte darüber nach.»

Energiesicherheit auch ohne Standortverlagerung möglich

Dr. Barbara Frei, Executive Vice President Industrial Automation, Schneider Electric kommentiert die Studie. Sie ist davon überzeugt, dass Energiesicherheit auch ohne Offshoring möglich ist: «Die Verlagerung an einen neuen Standort im Ausland ist für jeden Hersteller eine schwierige Entscheidung. Doch die Unsicherheit über die Energieversorgung und deren Kosten veranlasst einige deutsche Hersteller, diese Option in Betracht zu ziehen, da sie sonst Gefahr laufen, ihre Produktionskapazitäten einschränken zu müssen. Die gute Nachricht ist, Energiesicherheit lässt sich auch ohne Standortverlagerung erreichen. Unternehmen, die auf ihre Betriebs- und Energieeffizienz achten, können Kosten sparen und sogar wachsen. Das Potenzial moderner digitaler Technologien wie Automatisierung, Datenanalyse und künstlicher Intelligenz bietet kleinen und mittleren Unternehmen innovative Ansätze, um die Energieeffizienz um bis zu 35 Prozent zu steigern und fundiertere Produktionsentscheidungen auf Basis von Echtzeitdaten zu treffen. Durch die Vorteile der Digitalisierung können Hersteller ihre Betriebskosten steuern und wettbewerbsfähig bleiben.» Barbara Frei leitet das globale Industrial Automation Business bei Schneider Electric und ist seit 2019 Mitglied des Executive Committee des Unternehmens.

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Schneider Electric als Vorreiter für nachhaltiges Wirtschaften

Schneider Electric hat mit mehr als 168 000 Mitarbeitern (davon rund 5000 in Deutschland) im Jahr 2023 einen Rekordumsatz von 36 Milliarden Euro erzielt und gleichzeitig weitere Meilensteine auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung erreicht. Das Unternehmen zählt zu den weltweit führenden Lösungsanbietern für die digitale Transformation von Energiemanagement und Automatisierung und ist seit über 15 Jahren auf nachhaltiges und energieeffizientes Wirtschaften spezialisiert.

Schon lange vor der aktuellen Energiekrise hat es sich Schneider Electric zur Aufgabe gemacht, seinen Kunden ein nachhaltig erfolgreiches Wirtschaften im Einklang mit den klima- und energiepolitischen Zielen zu ermöglichen. Dazu bietet das Unternehmen neben digitalen IoT-Technologien für die Bereiche Industrie, Gebäude, Rechenzentren und Energieversorgung ein umfassendes Angebot an Service- und Consultingleistungen an.

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