Schalter mit geringer Einbautiefe Kapazitiver Schalter für unsichtbare Installation

Von Andreas Leu

Herkömmliche Schalter benötigen zwangsläufig Einbaulöcher in der Bedienoberfläche. Nicht so bei den neuen Schurter CHS. CHS steht für «Capacitive Hidden Switch». Sie lassen sich versteckt hinter der Oberfläche nichtleitender Materialien anbringen und sind somit unsichtbar.

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(Bild: Schurter)

Bei kapazitiven Schaltern wird ein elektrisches Feld auf der Bedienoberfläche des Sensors aufgebaut. Diese Technologie wird genutzt, um beim CHS einen Schalter zu konstruieren, der zum Auslösen keinen direkten Sensorkontakt mit dem Finger mehr benötigt. Die elektrische Feldänderung, die zum Auslösen des Schaltvorganges benötigt wird, wird auch dann noch erreicht, wenn zwischen Sensor und Finger ein nichtleitendes Material (Glas, Kunststoff, Holz, o. ä.) eingefügt wird. Der neue CHS wird einfach hinter die unterschiedlichsten, nichtleitenden Materialien geklebt und ermöglicht so die Konstruktion von Bedienelementen für Geräte, bei denen die Hygiene eine grosse Rolle spielt (Medizintechnik, Lebensmittel­industrie). Da keine Löcher oder Schlitze durch den Einbau entstehen und der Schalter auch keine beweglichen Teile hat, haben potentiell schädliche Mikroben keine Möglichkeit, sich auf der Bedienoberfläche «einzunisten». So können Materialien gewählt werden, die besonders einfach zu reinigen sind. Der CHS ist standardmässig so programmiert, dass er bei Feldänderungen durch Flüssigkeiten oder leichte Wischberührungen nicht auslöst. Dies geschieht einzig durch präzises Berühren der Schaltoberfläche.

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