Humanoide Robotik Schunk gründet Tech-Spin-off für humanoide Roboterhände

Quelle: Schunk 1 min Lesedauer

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Mit der Ausgründung eines eigenen Spin-offs will Schunk seine Aktivitäten in der humanoiden Robotik bündeln und sich als Schlüsselakteur im wachsenden Markt positionieren. Ziel ist die Entwicklung modularer humanoider Roboterhände für industrielle Anwendungen, um die Verfügbarkeit und den Einsatz humanoider Systeme konsequent auszubauen.

Das neu gegründete Schunk-Spin-off bündelt Kompetenzen im Bereich humanoider Robotik, um deren Einsatz in Industrieanwendungen skalierfähig auszubauen.(Bild:  Schunk)
Das neu gegründete Schunk-Spin-off bündelt Kompetenzen im Bereich humanoider Robotik, um deren Einsatz in Industrieanwendungen skalierfähig auszubauen.
(Bild: Schunk)

Schunk will als Technologiepionier die industrielle Weiterentwicklung humanoider Robotik vorantreiben. Auf Basis jahrzehntelanger Erfahrung in flexibler Greiftechnik und in Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen erschliesst das Unternehmen mit seiner 5-Finger-Greifhand bereits seit mehr als zehn Jahren neue Anwendungsfelder jenseits des rein wissenschaftlichen Umfelds. Das neu gegründete Tech-Spin-off Schunk Humanoid Robotics GmbH soll nun Kompetenzen im Bereich humanoider Robotik bündeln und damit ermöglichen, Innovationen schneller in marktfähige Produkte zu überführen.

Das Spin-off baut auf dem langjährigen Erfahrungsschatz von Schunk in der Automatisierung von Handhabungsprozessen auf, nutzt bestehende Infrastruktur sowie Test- und Entwicklungsflächen in den unternehmenseigenen Roboter-Applikationszentren (CoLabs) und greift auf ein internationales Netzwerk in Forschung und Entwicklung zurück. Ergänzend steht ein erprobtes Technologieportfolio zur Verfügung – getragen von einer globalen Kundenbasis und etablierten Zugängen zu den relevanten Märkten der humanoiden Robotik.

Im Mittelpunkt steht die nächste Generation einer modular aufgebauten, anthropomorphen 5-Finger-Greifhand mit integriertem Handgelenk und Unterarm. Sie ist als skalierbarer Baustein für den industriellen Einsatz humanoider Systeme konzipiert. Ein neuer Prototyp steht bereits kurz vor dem Einsatz. «In der humanoiden Robotik liegt enormes Marktpotenzial. Mit der Ausgründung schaffen wir den Freiraum für ein agiles, eigenständiges Unternehmen im Start-up-Stil, mit starkem technologischen Fundament und ausgeprägter Marktnähe. Damit bauen wir unsere Position als führender End-of-Arm-Partner in der Robotik weiter aus und etablieren einen globalen Standard für humanoide Hände», sagt Timo Gessmann, CTO von Schunk.

Das Spin-off sucht Talente mit Gründergeist entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Mechatronik und Embedded-Entwicklung über KI und Simulation bis hin zu Systemintegration und Produktmanagement und freut sich auf Bewerbungen.

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