Am 27. November 2024 führte Vogel Communications den at-Technologietag unter dem Motto «Mehr als Antriebe – ganzheitliche Lösungen für Hightech-Branchen» durch. Dieses Mal bei maxon in Sachseln, dem weltweit renommierten Unternehmen für Antriebslösungen. Das Konzept war so erfolgreich, dass der Anlass komplett ausgebucht war.
Die Referenten am at-Technologietag. In der Mitte Anne Richter, Chefredaktorin bei der at-Aktuelle Technik.
(Bild: Thomas Entzeroth)
Ein spannendes Programm an Referaten zum Thema Antriebstechnik, eine Tischmesse mit 20 Ausstellern, die ihre Innovationen präsentierten und zum Schluss eine Führung durch die Produktionshallen bei maxon. Dies erwartete die rund 200 Teilnehmenden beim at-Technologietag. Professionell führte Anne Richter, Chefredaktorin bei der at-Aktuelle Technik, die Teilnehmenden durch das Programm.
Wie ist es zu diesem Technologietag und zur Zusammenarbeit mit maxon gekommen? Abetare Yaves, Head of Sales & Marketing, erinnert sich: «Wir überlegten uns als Team von Vogel Communications, wie wir ein Konzept für einen Event der at-Aktuelle Technik erarbeiten können, bei dem wir den Besuchern praxisorientiert die vielfältigen Möglichkeiten der Antriebstechnik veranschaulichen. Es war natürlich toll, dass maxon auf uns zukam, wir danach mit ihnen zusammen einen erfolgversprechenden Plan ausarbeiteten und dazu ihr Unternehmen als Host nutzen konnten. Wie man hier sieht, ist uns dies gelungen. Der Name maxon als innovatives Schweizer Unternehmen half uns natürlich dabei, denn der Anklang in der Branche war gross. Das erkannten wir an den Partnern und Lieferanten, die an diesem Event das erste Mal dabei sind, um sich als Aussteller zu präsentieren und die Referate mitzugestalten. Das war die Basis, die wir brauchten, um eine hochwertige Veranstaltung anbieten zu können.»
Was motivierte maxon, einen solchen Anlass durchzuführen, der von den involvierten Mitarbeitenden einiges an Zeit für die Vorbereitungen abverlangte? Welche Ziele wurden damit verfolgt? Dazu gibt Robin Camenzind, Managing Director bei maxon, folgende Antwort: «Wir wollten einmal etwas anderes machen als die klassischen Messen und suchten nach Alternativen und Konzepten. Einer unserer Vertriebsmitarbeiter hatte die Idee, eine Inhaltsmesse zu veranstalten. Anschliessend stellten wir zusammen mit Vogel Communications diesen Event auf die Beine. Unser Ziel dabei ist, dass wir auf dem Industriemarkt nicht nur als klassischer Motorenanbieter, sondern noch vermehrt als Systemanbieter wahrgenommen werden.»
Die Fima Beckhoff war einer der Aussteller am at-Technologietag. Andreas Golf, Senior Product Manager Motion bei Beckhoff, sprach bei seinem Referat über intelligente Transportsysteme. Zur Teilnahme an dem Anlass meinte er: «Wir von Beckhoff sehen es als grosse Ehre, an diesem Event teilnehmen zu dürfen und die Firma maxon kennenzulernen. Wir nutzen hier die Chance, unsere neuesten Technologien sowie die Produkte xPlanar und XTS vorzustellen, die einen deutlichen Mehrwert für eine Produktion bieten. Bei diesen handelt es sich um unsere intelligenten Transportsysteme. Wir entwickelten diese Systeme, damit die Kunden eine Maschine flexibler gestalten können. Eine starre Transportkette in einer Maschine bietet ihnen gegenüber einige Nachteile. Mit unseren zwei Systemen xPlanar und XTS werden solche Abläufe wesentlich effizienter.»
Auch die weiteren Aussteller zeigten sich mit dem Interesse der Besucher:innen, dem Programm und der Organisation des Events sehr zufrieden.
Informationen zur Zukunft der Medizin-Robotik aus erster Hand
Mit seiner spannenden Keynote zum Thema «Strukturelle Intelligenz für Medizinroboter der Zukunft» machte Dr. Georg Rauter, Professor, Head of Biromed-Lab, Department of Biomedical Engineering an der Universität Basel, den Abschluss. Welche zukünftigen Potenziale sieht er für die Roboter-Technologie in der Medizintechnik? So erklärt er im Interview: «Es existieren diverse Möglichkeiten, bei der die Robotik eine wesentliche Erleichterung für die Ärzte oder Patienten bringt. Wenn es beispielsweise darum geht, kleine Hautstrukturen zusammenzunähen. Der assistierende ‹Da-Vinci-Operationsroboter› kann das schon seit einigen Jahren. Die heutigen Roboter sind grundsätzlich eine Kombination von Interaktion über mehrere Achsen und intelligenter Sensortechnik. Wichtig dabei ist es, dass er für Ärzte und Therapeuten einfach zu nutzen und bedienen ist. Der ‹Float-Seilroboter› ist ein typisches Beispiel dafür. Für die Patienten lässt er sich schnell anziehen und die Therapeuten können sich darauf konzentrieren, wie sich deren Fortschritt beim Gehen entwickelt. Wenn der Patient hinfällt, ist dies kein Problem, denn der Roboter fängt ihn auf. Die Robotik in der Medizin wird auch in Zukunft immer dann zum Tragen kommen, wenn es darum geht, etwas Physisches am Patienten auszuführen und somit die Mediziner bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Das sehe ich als den grossen Benefit für die Zukunft.»
Stand: 08.12.2025
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Den Abschluss des Tages bildeten ein Firmenrundgang und ein Apéro, der ausgiebig für das Networking unter den Teilnehmer:innen genutzt wurde.