Hannover Messe 2024 Rückschau Technologieinnovationen und Zugpferd

Quelle: Deutsche Messe 3 min Lesedauer

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Mehr als 130 000 Besucher aus 150 Ländern, 4000 Aussteller, 300 Startups und über 300 wirtschaftspolitische Delegationen aus aller Welt – das ist das Fazit der Hannover Messe 2024. Die Messe vereint Technologieinnovationen, Business-Messe und wirtschaftspolitisches Agenda-Setting weltweit.

Technologieinnovationen auf der Hannover Messe: die Bionicbee, bionische Biene von Festo, ist ein Flugobjekt, das in grosser Stückzahl und völlig autonom im Schwarm fliegen kann.(Bild:  Deutsche Messe)
Technologieinnovationen auf der Hannover Messe: die Bionicbee, bionische Biene von Festo, ist ein Flugobjekt, das in grosser Stückzahl und völlig autonom im Schwarm fliegen kann.
(Bild: Deutsche Messe)

«Die Hannover Messe 2024 war industrielles Kraftzentrum und technologische Zukunftsmesse in einem», sagte Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG – Veranstalter der Hannover Messe, im Rahmen der Abschluss-Pressekonferenz der Hannover Messe 2024. «Industrielles Kraftzentrum, weil die Besucherinnen und Besucher Antworten auf die Frage fanden, wie sie Automatisierung, KI, Wasserstoff und viele andere Hightech-Lösungen in ihren Fabriken gewinnbringend einsetzen und damit fit für die Zukunft machen können. Technologische Zukunftsmesse, weil hier die Innovationen gezeigt wurden, die eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Industrie ermöglichen.» Die mehr als 130 000 Besucher aus 150 Ländern tauschten sich mit den 4000 ausstellenden Unternehmen darüber aus, wie sie ihre Wertschöpfungsketten digitalisieren und resilienter machen können. Von den Besuchern kamen mehr als 40 Prozent aus dem Ausland. Die Top-Besucherländer nach Deutschland waren China, die Niederlande, die USA, Korea und Japan.

Stimmungsaufheller Hannover Messe

Dr. Gunther Kegel, Präsident des ZVEI (Verband der Elektro- und Digitalindustrie in Deutschland) und Vorsitzender des Ausstellerbeirates der Hannover Messe, sagte: «In dem aktuell schwierigen konjunkturellen Umfeld ist die diesjährige Hannover Messe ein wichtiger Stimmungsaufheller. Eindrucksvoll haben die Unternehmen der Elektro- und Digitalindustrie gezeigt, wie sich durch Innovationen, insbesondere auch durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz, neue Handlungsoptionen eröffnen. Für mehr Klimaschutz, für mehr Effizienz bei Energieverbrauch und Ressourceneinsatz. Aber auch für mehr Optimismus. Grosse gesellschaftliche Herausforderungen wie die Eindämmung der Erderwärmung können wir zuversichtlich annehmen, wenn wir die richtigen Massnahmen ergreifen und den Weg in Richtung Elektrifizierung, Digitalisierung und Automatisierung konsequent einschlagen. Die Hannover Messe hat die Innovationskraft unserer Unternehmen erneut sichtbar gemacht und damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Industriestandorts geleistet.» Auch für den deutschen Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ist die Hannover Messe das «Zugpferd des beginnenden Aufschwungs» in Deutschland und Europa.

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Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau), ergänzte: «Weit über den Tag hinausdenken und Lösungen für eine digitale und klimaneutrale Produktion entwickeln – das ist der Anspruch der innovativen Maschinen- und Anlagenbaufirmen. Auf der Hannover Messe haben sie in diesem Jahr gezeigt, wie Fabriken intelligenter gesteuert werden können, wie Klimaschutz mit modernen Produktionsmitteln schneller vorankommt und wie autonome Systeme die Fertigung auf vielen Ebenen sicherer und effizienter machen. Zudem wird die Biologie und ihre Verfahren in die Produktion einziehen – erste Schritte dazu sind bereits gemacht. Für all diese Innovationen und für eine echte Aufbruchsstimmung ist die Hannover Messe unverändert der beste Ort, weil hier Hersteller, Kunden, politische Entscheider und Medien in so grosser Zahl zusammenkommen wie nirgends sonst.»

Von Lösungen wie der Automatisierung ganzer Produktionsanlagen, der Sprachsteuerung von Maschinen durch KI, der effizienten Nutzung von Wasserstoff in der Industrie bis hin zum Einsatz von Software zur Erfassung und Reduzierung des CO2-Fussabdrucks bot die Hannover Messe ein umfassendes Bild der technologischen Möglichkeiten für die Industrie von heute und morgen.

Plattform für Start-ups

Die Hannover Messe war in diesem Jahr auch die Plattform für Start-ups, die mit ihren Lösungen in die Industrie wollen. Mehr als 300 junge Unternehmen nutzten die Messe, um sich mit der Industrie zu vernetzen. Unterstützt wurde dies durch die gezielten Netzwerkangebote und Masterclasses der Messe. Köckler: «Unsere Startup-Offensive hat Früchte getragen. Der Austausch zwischen Startups, Investoren und Industrieunternehmen war deutlich intensiver als in den Vorjahren. Das bestärkt uns darin, dem Thema auf der Hannover Messe 2025 noch mehr Raum zu geben», so Köckler. Die Hannover Messe 2025 findet vom 31. März bis 04. April statt. Das Partnerland ist Kanada.

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